NOG – schön war es…
Erstellt von acidknoll am 27. Juli 2009
siehe auch www.tanith.org
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Mond am 04.09.2010
abnehmende Mondsichel
84% des Zyklus beendet
Nächster Neumond: 08.09.2010
Nächster Vollmond: 23.09.2010
Erstellt von acidknoll am 27. Juli 2009
siehe auch www.tanith.org
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Erstellt von acidknoll am 18. September 2007
Das Burningman Festival in der Wüste von Nevada ist wohl eines der abgefahrendsten und eindrücklichsten Events unserer Generation. Jedes Jahr Anfang September pilgern zehntausende Menschen im US-Bundesstaat Nevada in die “Black Rock Desert”, eine entlegene Wüste zwei Autostunden nördlich von Reno. Burning Man, das wohl außergewöhnlichste Kunstfestival der Welt, zieht seit numnehr zwei Jahrzehnten Kreative und Lebenshungrige aus aller Welt an. Die Mischung ist einzigartig: interaktive Installationen, Feuerkunst, Performance und Happenings – dargeboten auf einer brettebenen Wüstenfläche (“Playa”), die sich bis zum Horizont erstreckt. Eine bisweilen surreale und visuell überwältigende Bühne für exzentrische Kunst.
Begründer des Festivals ist Larry Harvey. Er veranstaltete das Festival erstmals 1986 – angeblich aus Liebeskummer – mit nur 20 Teilnehmern am Baker Beach, einem Strand in San Francisco. Es wurde dann jährlich mit steigender Teilnehmerzahl abgehalten bis 1990 das Verbrennen der Statue am Strand verboten wurde. Daraufhin zog das Burning Man Festival in die Black-Rock-Wüste in Nevada. Ein perfekter Ort für ein paar Tage kompletter Freiheit, wie Harvey sie sich für die Besucher wünscht.
“Man kommt hier an wie auf einer Mondbasis”, sagt er. “Die Wüste lässt sich mit dem Internet vergleichen, sie ist ein Cyberspace, in dem Menschen miteinander kommunizieren. Nur: Hier bei uns sind die Menschen persönlich anwesend.” “Burning Man” ist heute ein Spektakel, das irgendwie an Goa, Love Parade, Mad Max und Las Vegas erinnert, aber letztlich auch nur irgendwie – es ist ein einzigartiges Event, wie es in diesem Ausmaß nirgendwo anders stattfindet. In der Mitte von Nirgendwo wurde seine Statue zum Mittelpunkt einer temporären Zeltstadt, die bis Mitte der Neunziger zu spektakulärer Größe anwuchs. Immer mehr Skulpturen und schrille Gebäude entstanden um den Burning Man, immer mehr Teilnehmer kamen hinzu. Ein äußerst buntes Völkchen, dem Stadtgesetz von Black Rock City, wie die temporäre Stadt nun hieß, verpflichtet zum Anything Goes – Selbstinszenierung ist hier nicht nur eine Tugend, sondern ein Muss. Der hölzerne “Mann” ist mittlerweile 24 Meter groß. Am sechsten Tag wird er nach einem großen Feuerwerk verbrannt: der Höhepunkt der Veranstaltung, begleitet von einer gigantischen, die ganze Nacht dauernden Party. Der Erfolg des Events ist ungebrochen. Dieses Jahr sind 47.097 Burner aus aller Welt gekommen.
“Burning Man” ist Kult, und dafür nehmen die kunstbegeisterten Massen Jahr für Jahr die Strapazen des Daseins in der bergumrandeten Ebene in Kauf: Hitze am Tag und Kälte bei Nacht, überraschende Staubstürme, die nur mit Taucherbrille und Atemschutz zu ertragen sind, acht Tage Radikalcampen mit Verpflegung aus der Konservendose, im Zelt, Wohnmobil oder gar auf dem blanken Boden. Echte Burner scheuen keine Kosten und bereiten sich monatelang auf das Event vor.
Ein “Burning-Man”-Ticket kostet pro Teilnehmer rund 260 Dollar. Burning Man muss ich definitiv auf meine Liste der noch zu besuchenden Orte und Events setzen.
Links:
Bilder vom BurningMan-Festival auf Flickr
ein Artikel der Netzeitung.de vom diesjährigen BurningMan Festival
http://www.veoveo.com/burningman.html
Videos:
Eine Reportage auf ARTE:
Sonstige Videos, welche einen Eindruck von diesem Event vermitteln:
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noch mehr Videos:
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Erstellt von acidknoll am 22. Juli 2007
Das sympatische open air Festival ‘Nation of Gondwana’ für Freunde der elektronischen Tanzmusik war in diesem Monat ein absolutes Highlight. Nördlich von Berlin an einem romantischen Waldsee gelegen, haben Lichtkünstler den Wald illuminiert und so eine spacige Kulisse geschaffen. Selbst die sinnflutartigen Regenfälle in den frühen Morgenstunden konnten der guten Stimmung nichts anhaben…
* WPG2 CANNOT LOCATE GALLERY2 ITEM ID 15325 *
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Erstellt von acidknoll am 18. Dezember 2006
Ich sehne mich zu den Zeiten zurück, als die Nachbarn noch persönlich an die Tür klopften um sich zu beschweren, wenn eine Party mal lautstärkemäßig außer Kontrolle geraten ist und nicht gleich die Polizei rufen. Was macht man also wenn die Polizei droht, bei erneuten Beschwerden die Musikanlage zu konfiszieren? Ganz einfach, man bestellt ein Großraumtaxi und fährt zu einem der angesagtesten Clubs in Berlin. Es wurde sich für das Berghain mit der angeschlossenen Panoramabar entschieden, welches an diesem Wochenende sein zweijähriges Jubiläum feierte und somit ein ordentliches Line-Up aufzuweisen hatte. Nach fast einer Stunde Anstehen bei einer Arschkälte, konnte nun gegen 2:30 Uhr dann endlich das Tanzbein geschwungen werden. Meiner Meinung nach ist das Berghain momentan die abgefahrenste Location seit dem Berliner E-Werk, Industrieromantik pur und wie geschaffen für solche Veranstaltungen. Dank einer verschärften Gesichtskontrolle am Eingang, war das Publikum sehr ausgewogen. So gegen halb sieben mussten dann leider die Segel gestrichen werden, um den geplanten Adventstrip nach Leipzig nicht zu gefährden. Selbst um diese Uhrzeit noch, gab es am Eingang eine große Schlange. So ist das Berliner Nachtleben…
Hier ein paar Snapshots auf dem Weg zur Party:
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