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Archiv für März, 2007

Götterdämmerung – Richard Wagner

Erstellt von acidknoll am 7. März 2007

Götterdämmerung

Siegfried gerät in die Fänge von Hagen. Intrigen: nichts für Siegfried. Er verrät seine große Liebe Brünnhilde, die ihn dafür ans Messer liefert. Sie bedauert das später – und macht dem Wahnsinnsspiel um Macht und Liebe endlich ein Ende. Wagners bösestes, schwärzestes Werk!

Verbrennen und reinigen soll das Feuer, das Brünnhilde am Ende des letzten Teils der Ring-Tetralogie entfacht. Und das geraubte Gold, Symbol der Macht, soll zurück in den Rhein.
Die “Götterdämmerung” beginnt dort, wo “Siegfried”, der dritte “Ring”-Teil aufhörten. Die Nornen, Schicksalsgöttinen, verkünden ihr Wissen, bevor Brünnhilde und Siegfried, die sich eine Liebe geschworen haben, die stärker als der Tod, voneinander Abschied nehmen: “Zu neuen Taten, teurer Helde, wie liebt´ich dich, liess ich dich nicht!”

Am Schluss muss Siegfried sterben. Er wird von Hagen erschlagen. Brünnhilde legt ein Feuer, das verbrennen und reinigen soll.

“Als die Götter von den Flammen gänzlich verhüllt sind, fällt der Vorhang”, so lautet Richard Wagners letzte Regieanweisung.

Bekanntlicherweise besteht Wagners der “Ring des Niebelungen” aus den Musikdramen ‘Das Rheingold’, ‘Die Walküre’, ‘Siegfried’ und ‘Götterdämmerung’ sowie entstanden zwischen 1851 und 1874. Im August 1876 wurde erstmals die gesamte Tetralogie im Festspielhaus Bayreuth aufgeführt.

Wagner nimmt dabei die Welt der germanischen Götter als Vorlage für eine kritische Deutung der menschlichen Gesellschaft. Es geht um Besitzgier, Machtbesessenheit und eine krankende Weltordnung, was an die Welt, in der wir leben, erinnert. Ring und Gold (sie symbolisieren hier Macht und Kapital), Verträge, die Auflehnung und das Scheitern eines Helden, der Untergang der Welt in Flammen – all das sind zyklisch wiederkehrende Archetypen und zeitlose mythische Themen. Das Entscheidende, Außergewöhnliche ist die Konsequenz, die der “Ring” zieht: Der Untergang dieser Welt ist unausweichlich. Doch es folgt danach nicht nichts, nein, wie gesagt, der Ring handelt von allem. Was folgt, ist in der Musik zum “Ring” zu hören: Eine neue, bessere Welt, in der vielleicht die Liebe die Oberherrschaft haben wird.

Am Wochenende ist es so weit - das Finale Grande - die Aufführung des Meisterwerks ‘Götterdämmerung’.

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Der Frühling erwacht

Erstellt von acidknoll am 17. März 2007

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Trittbrettfahrende Strategen

Erstellt von acidknoll am 22. März 2007

Ich finde es momentan sehr lustig, dass man aus allen Ecken hört: “Wir bauen jetzt auch ein Portal wie StudiVZ, nur mit einer anderen Zielgruppe und anderen Features!” oder “Wir werden den Markt der social networks abschöpfen!”. Möglicherweise ist der Markt noch nicht gesättigt und so will jeder auf den Zug von StudiVZ und Xing (ehemals openBC – das StudiVZ für ‘Erwachsene’) aufspringen und den großen Reibach machen. 
So einfach wird es allerdings nicht werden, mit solch großen Netzwerken Geld zu verdienen. Als Werbender hätte ich große Bauchschmerzen, mein Produkt neben den sinnbefreiten Unterhaltungen im StudiVZ zu sehen. Bezüglich der Vermarktung von StudiVZ gibt es interessante Beiträge, die meine Vermutung nur bestätigen.

Communities und andere forenartige Plattformen sind gekennzeichnet von einer sehr hohen “stickyness”. Der User ist nicht in Kaufstimmung, er wird nicht durch redaktionellen Content auf einen Kauf vorbereitet (produkt-review), er ist vollkommen mit anderen Dingen beschäftigt, nämlich chatten, Gästebuch eintragen, Profilpflege usw. und er will keine Werbung konsumieren. Das alles zeigt einem einfach nur diese unglaubliche Blauäugigkeit und fehlende Fachkenntnis der Herren Holtzbrinck beim Kauf dieser Plattform. Einfach Werbung draufklatschen und Kaufpreis amortisieren…
Im Moment merken sehr viele Leute, wie blauäugig sie waren. Das ist ein Haufen von Übers-Ohr-Hauern, die jetzt alle über das Ohr gehauen werden: Dariani von Holtzbrinck, Holtzbrinck von StudiVZ, StudiVZ von den Nutzern, die sich am Ende wundern werden, was wer aus ihren Daten macht.

Nicht nur die neuen AGB von StudiVZ sind lächerlich, auch die kläglichen Erklärungsversuche seitens einiger Unternehmenssprecher um die recht komisch wirkenden Klauseln zu erklären, siehe heise online – StudiVZ: Hacken verboten.

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Frühling in Berlin

Erstellt von acidknoll am 27. März 2007

Reichstag Spreeufer
Spreeufer Kneipe in Berlin Mitte

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