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Mondphase

Mond am 07.02.2012

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Archiv für Januar, 2007

Prost Neujahr

Erstellt von acidknoll am 1. Januar 2007

Ich trinke auf gute Freunde, verlorene Liebe, auf alte Götter und auf neue Ziele, auf den ganz normalen Wahnsinn, auf das was einmal war. Darauf, dass alles endet, und auf ein neues Jahr.

Prosit Neujahr

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Die Polizei

Erstellt von acidknoll am 7. Januar 2007

Eigentlich möchte man keinen Polizisten testen. Aber als normaler, auch mal gegen Gesetze verstoßender Mensch muss man es ab und zu. Zum Beispiel, wenn man mit 1,1 Promille über eine rote Ampel fährt und plötzlich ein Blaulicht im Rückspiegel sieht. Die Polizei ist in diesem Fall ein Pärchen: ein großer, beflissener Bürokrat und eine kleine Drahtige mit Pferdeschwanz. Beide machen nicht den Eindruck, als wäre ihnen das Ertappen eines alkoholisierten Autofahrers ein innerer Reichsparteitag, wie das manchmal auf dem Land der Fall ist, wo es für die Beamten nichts zu tun gibt, außer frisierte Mofas aufzuspüren. Das hat schon mal eine gewisse Größe.
Leibesvisititation (das Dope in der Jackentasche wird nicht entdeckt), pusten, Fahrt ins Revier, Blutabnahme in einem alten Stasikeller – das alles wird professionell, fast partnerschaftlich erledigt. Man darf Mensch bleiben, nur das Ende ist fies: Um vier Uhr morgens wird man in Hohenschönhausen auf die Straße geworfen, ein Taxiruf ist angeblich nicht möglich.
Der zweite Test findet anlässlich einer Party statt, die dem Nachbarn zwei Stockwerke darunter zu laut ist. Um halb elf steht ein Trupp Polizisten vor der Tür, bei dem alle Typen vertreten sind: der große Gemütliche mir Wampe und Schnurrbart, der kleine Pitbull aus dem Fitnessstudio und die verkappte Lesbe, die gern Uniform trägt. Leider hat der Dümmste, also der Pitbull, das Sagen. “Musik leiser”, grunzt er, während der Denunziator feixend im Hintergrund steht. Obwohl die Musik dann leiser und die Party eh keine Orgie ist, kommt die Polizei eine Stunde später wieder, diesmal zu sechst – und wieder lässt der kleine Prolet die Situation eskalieren. Die Lesbe erstattet noch Anzeige wegen Beleidigung, weil der Nachbar nicht ganz zu Unrecht als “Kinderficker” tituliert wird (wird später eingestellt). Am Schluss wird noch der Verstärker konfisziert und drei Wochen später kommt der Zahlungsbefehl: 50 Euro für den ganzen Einsatz.
Gesamturteil: Die Berliner Polizei ist billig und hat vernünftige Leute in ihren Reihen. Leider haben aber immer noch die Großschnauzen das Sagen.

Der Autor Oliver Gehrs ist Herausgeber des Gesellschaftsmagazins “dummy”
www.dummy-magazin.de

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Demoiselles de Cherbourg

Erstellt von acidknoll am 9. Januar 2007

Lange genug war ich ein Fastfood-Junkie und nun bin ich froh, mich ab und an leidenschaftlich der gehobenen Kochkunst zu widmen. Glücklicherweise geht es vielen im Bekanntenkreis ähnlich und somit finden immer öfter entsprechende Kochabende statt. Es ist gesund, macht Spass und ist nebenbei eine gesellige Angelegenheit. Abgesehen von kleineren Kochereien, fand der letzte kulinarische Höhepunkt am Silvesterabend statt. Ein Freund lud zum traditionellen Hummeressen ein. Eine bessere Grundlage für die anstehende Partynacht kann ich mir nicht vorstellen. Das unbedingt nachzuempfehlende Rezept gibt es hier. Trinken sollte man dazu am besten den König der Weine – Champagner!

Hummer Cherbourg

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Spiegelkugel

Erstellt von acidknoll am 12. Januar 2007


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StudiVZ-Blog gehackt

Erstellt von acidknoll am 12. Januar 2007

Das durch mehrere Sicherheitslücken in Verruf geratene StudiVZ ist erst vor wenigen Tagen für 85 Millionen Euro von Holzbrinck Networks übernommen worden. In der Nacht griff ein Hacker zu einem drastischen Mittel und kaperte das Blog von StudiVZ, um einen eigenen Text auf die Seite zu stellen. Damit reagierte der Hacker auf ein Interview im Manager Magazin mit dem neuen Eigentümer von StudiVZ und demonstrierte damit anschaulich, dass es immer noch Lecks gibt.
Wie kann man nur so leichtsinnig sein und im Interview behaupten, diese Plattform sei nun so sicher und der Chaos Computer Club (CCC) hätte sich an StudiVZ die Zähne ausgebissen… Das ist eine riesen Einladung an alle Hacker, dieser Frickelbude das Gegenteil zu beweisen, was ja nun auch zum Spott aller gelungen ist. Eine Stunde später schalteten die Betreiber das Blog für eine Weile ab.

Hier der Text vom unbekannten Hacker (siehe Screenshot mit Kommentare :) ):

Liebe StudiVZler.

Der neue offizielle Eigentümer euer persönlichen Daten, Konstantin Urban von Holzbrinck Networks, scheint genauso wenig vom Thema Sicherheit zu verstehen, wie die Simulanten denen ihr bisher schon zu viele Details über euch anvertraut habt: gar nichts. So behauptet er dummdreist, der Chaos Computer Club hätte “vergeblich versucht das System zu hacken??? und deswegen sei nun alles total sicher. Wörtlich behauptet Konstantin Urban im “manager magazin???:

“Selbstverständlich musste man nachrüsten, und das hat StudiVZ getan. Die Datensicherheit ist jetzt gegeben. Unlängst hat der Chaos Computer Club vergebens versucht, sich ins System zu hacken. Auch die Seite ist jetzt stabil.???

[http://www.manager-magazin.de/it/artikel/0,2828,druck-458408,00.html]

Das ist leider komplett falsch.

Der Chaos Computer Club beteiligt sich nicht an solchen “Hackt uns doch???-Mätzchen wie den von studiVZ ausgerufenen Wettbewerb. Es kommt leider vor, dass einzelne Spinner von sich behaupten “im Namen des CCC??? zu handeln, wie wohl auch hier geschehen. Mit dem Chaos Computer Club hat das jedoch nichts zu tun.

Der Chaos Computer Club beschäftigt sich gerade mit wichtigeren Dingen, z.B. dem Vertrauensverlust durch Wahlcomputer, den Gefahren von biometrische Reisepässen und dem Kampf gegen die Totalüberwachung durch die sogenannte Vorratsdatenspeicherung. Vielleicht habt ihr ja auch besseres zu tun, als eure Daten freiwillig in den Rachen einer gewinnorientierten Verwertungsgesellschaft zu kippen und kümmert Euch mal um Euer Leben, die Welt da draußen und die wirklichen Probleme der Menschheit.

Vielen Dank

Dies ist eine maschinengenerierte Meldung im Interesse der öffentlichen Sicherheit. Sie ist ohne Unterschrift gültig.

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WLAN for free – die clevere Fon-Idee

Erstellt von acidknoll am 15. Januar 2007

Eine geniale Idee aus Spanien soll dafür sorgen, dass jeder an allen möglichen Orten gratis online gehen kann. Diese Idee ist absolut beachtenswert und sollte unterstützt werden. Warum soll man für das Internet unterwegs bezahlen, wenn bereits zu hause ein Internetanschluss bezahlt wird? Die meisten Leute, die einen schnellen Internet-Anschluss haben, verfügen heutzutage über eine Flatrate, die nur zu einem geringen Prozentsatz des Tages genutzt wird. Die Idee ist, die überschüssige Bandbreite anderen zur Verfügung zu stellen und umgekehrt kann so jeder bei anderen mitsurfen, wenn unterwegs mal ein Netzzugang benötigt wird. Interessant ist es nicht nur für Leute die oft mit ihrem Notebook unterwegs sind, sondern auch Besitzer von PDAs und Smartphones, mit deren Hilfe Sie per VOIP oder Skype unterwegs kostenlos telefonieren können.

Um diese Idee zu verwirklichen, wurde die Web-Community Fon (www.fon.com) gegründet, mit dem Ziel ein möglichst flächendeckendes WLAN-Netz aufzubauen. Insgesammt sind bereits weltweit etwa 170000 Mitglieder bei Fon registriert, darunter ca. 35000 in Deutschland und somit stehen die Chancen nicht schlecht, zumindest in Ballungsgebieten ein Fon-Hotspot zu finden, über den gratis gesurft bzw. VOIP telefoniert werden kann. Die Fon-Map (http://maps.fon.com) zeigt alle weltweit vorhandenen FON Access Points an.

Die Mitglieder der FON Community nennen sich Foneros. Um selber ein Fonero zu werden, wird ein spezieller FON-WLAN-Router (La Fonera) benötigt und schon kann der eigene Breitbandanschluss sicher und fair mit anderen Foneros geteilt werden.
Die Computerzeitung PC-Welt bietet in einer Koorperation jedem Anwender, der sich unter www.pcwelt.de/fonaktion registriert, einen kostenlosen Fon-Router an. Die Aktion geht noch bis zum 3.Februar 2007 und erspart einem 35 Euro.

Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es unter folgenden Links:

FON, die weltweit größte WLAN Community
FON-Blog
Wikipedia

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60 JAHRE DER SPIEGEL

Erstellt von acidknoll am 17. Januar 2007

DER SPIEGEL wird 60 – SPIEGEL ONLINE blickt in die Zukunft: Wie wird die Welt in 60 Jahren aussehen?
Politik und Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft, Wissenschaft und Technik – eine interessante Serie über die Szenarien für 2067. Natürlich völlig spekulativ, aber sehr diskussionsanregend. Zur Übersicht…

Besonders interessant ist die neue Serie ‘Globalisierung 2067‘ von dem Autor Thomas Straubhaar. Er ist Professor für Volkswirtschaft an der Universität Hamburg und Leiter des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts in Hamburg (HWWI). Seine Forschungsinteressen liegen bei den Internationalen Wirtschaftsbeziehungen. Außerdem befasst er sich mit Ordnungspolitik sowie bildungs- und bevölkerungsökonomischen Fragen.

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Jazz im Hans-Otto-Theater Potsdam

Erstellt von acidknoll am 20. Januar 2007

Hans-Otto-Theater Potsdam Hans-Otto-Theater Potsdam Hans-Otto-Theater Potsdam
Hans-Otto-Theater Potsdam Hans-Otto-Theater Potsdam Hans-Otto-Theater Potsdam

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Konzerterinnerungen

Erstellt von acidknoll am 24. Januar 2007

Hier habe ich noch ein Konzertausschnitt von Deichkind beim Meltfestival gefunden. Da werden lustige Erinnerungen wach, von einem der durchgeknalltesten Konzerte die ich je gesehen habe. Siehe auch hier:)

YouTube Preview Image

Deichkind – Sie bezeichnen sich gerne als “Electric-Superdance-Band” und ihre Musik die Ende der 90iger als typisch deutscher HipHop aus Hamburg begonnen hat, ist heute eine wilde Mischung aus Electro- und Disco-Pop, der seine Wurzeln unüberhörbar in den 80igern hat.

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Kunstaktion im KaDeWe

Erstellt von acidknoll am 26. Januar 2007

Im größten Warenhaus Kontinentaleuropas – im KaDeWe – fand vor einiger Zeit eine lustige Kunst-Action statt. Überall wurden Schaufensterpuppen aufgehängt. Es war ein sehr bizzares Erscheinungsbild…
Ich persönlich halte mich ja am liebsten in der sechsten von den sieben Etagen auf, die sogenannte Feinschmeckeretage mit einem riesigen internationalen Delikatessenangebot und exklusiven Imbissmöglichkeiten. Sie ist übrigens die größte Lebensmittelabteilung der Welt.

Berliner Kaufhaus des Westens (KaDeWe)

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