So schön kann der Herbst sein…
Erstellt von acidknoll am 28. November 2006

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Mond am 07.02.2012
Vollmond
50% des Zyklus beendet
Nächster Vollmond: 07.02.2012
Nächster Neumond: 22.02.2012
Erstellt von acidknoll am 28. November 2006

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Erstellt von acidknoll am 28. November 2006
Glück ist wie ein Schmetterling. Will man es einfangen, so entwischt es einem immer wieder. Doch wenn du geduldig abwartest, lässt es sich vielleicht von selbst auf deiner Hand nieder.
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Erstellt von acidknoll am 28. November 2006
Was wurde nicht bereits im Vorfeld des 21. James-Bond-Abendteuer geschimpft, spekuliert und diskutiert. Noch nie wurde im Vorfeld die Auswahl so kritisiert: Daniel Craig sei kein 007, dazu sei er zu blond, zu wenig Gentleman und überhaupt passt das alles gar nicht. Allerdings dürfen alle Bedenken, soviel sei bereits in dieser Einleitung erwähnt, getrost vergessen werden.
Der auf einem Roman von Ian Fleming basierte erste Bondfilm seit Lizenz zum Töten, kehrt dahin zurück, wo alles angefangen hat. Der Doppel-Null-Agent (Daniel Craig), der durch zwei Auftragsmorde sich den 007-Status erworben hat, soll den mysteriösen Le Chiffre (Mads Mikkelsen) dingfest machen, der sich als Investmentbanker krimineller Organisationen und Terroristen hoch verschuldet hat und nun mit dem Rücken zur Wand steht. Als Le Chiffre in Montenegro ein millionenschweres Pokerspiel auf die Beine stellt, wird Bond vom MI6 zum Kartenspielen abkommandiert. Zur Seite steht ihm Vesper Lynd (Eva Green), die vom britischen Schatzamt dazu beauftragt wurde, das zur Verfügung gestellte Geld zu überwachen.
Die Hauptrolle mit dem weitgehend unbekannten Daniel Craig zu besetzen, stellte sich als vollkommen richtig heraus. Als James Bond ist Craig gleichermaßen coole Sau und Gentleman zugleich. Er weiß mit Waffen ebenso wie mit Frauen umzugehen und lässt dennoch einen menschlichen Kern durch die harte Schale der Abgeklärtheit blicken. Der Regisseur Martin Cambpell (GoldenEye) bewerkstelligte mit ihm als neuem Bond eine neue Trendwende. Der neue Bond ist nicht der glatte Typ, der sich nie den Anzug schmutzig macht, nein – er macht Fehler, rennt unelegant mit dem Kopf durch die Wand und kriegt im Laufe des Films nicht nur ein paar Kratzer ab, sondern ordentlich einen auf die Fresse. Im Gegensatz zu den Brosnan-Filmen sind die Actionszenen um einiges rauer, jedoch nicht übermäßig brutal oder gar blutrünstig.
Eine weitere Filmkritik im STERN.
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Erstellt von acidknoll am 28. November 2006
Interessant ist die ganze Aufgeregtheit über diesen Film, was doch zeigt, wozu gute Satire imstande ist.
Dem britischen Komiker Sacha Baron Cohen, besser bekannt als Ali G, ist kein Auftritt zu grotesk. Vor laufender Kamera stürzt er sich auf vermeintlich aufrechte Amerikaner, die dem Pseudo-Reporter ihre wahren Fratzen zeigen: als fanatische Christen, Schwulenhasser, Rednecks, College-Chauvis und vermeintlich liberale Bildungsbürger. So entsteht ein unfassbar absurdes Panoptikum – rasend lustig und schmerzlich authentisch zugleich. Der groteske Mix aus Komödie und Dokumentation ist politisch herrlich unkorrekt und bricht in punkto Witzdichte und Einfallsreichtum sämtliche Rekorde.
Eine gute Borat-Kritik ist übrigens die von Diedrich Diederichsen in ‘Die Zeit‘. Hier ein Auszug:
„Das geht über die psychologische Binse hinaus, dass die Stigmatisierung genau das betrifft, was der Stigmatisierende von sich selbst abspalten will. Und es übertrifft einen nur aufklärerisch interpretierbaren Humor durch Hingabe an die reine Energie erhabenen Slapsticks. Erst von dessen metaphysischer Höhe aus ist ein derart entspannter Blick auf eine Menschheit möglich, die sich gerade in der Idee von der Großartigkeit der kulturellen Differenz dauerhaft einzurichten scheint.“
Die offizielle Borat Filmseite mit Trailer. Hier gibt es einen interessanten Artikel im Spiegel.
Originaltitel: Borat: Cultural Learnings of America for Make Benefit Glorious Nation of Kazakhstan, GB 2006
Regie: Larry Charles
Darsteller: Sacha Baron Cohen, Ken Davitian, Pamela Anderson
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