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Das Wetter in 3 Tagen



Mondphase

Mond am 07.02.2012

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Vollmond
50% des Zyklus beendet

Nächster Vollmond: 07.02.2012

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Archiv für November, 2006

Voll-Assi Toni

Erstellt von acidknoll am 16. November 2006

Falls das folgende Video noch nicht bekannt ist, möchte ich ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich für psychotraumatische Folgeschäden keine Haftung übernehme.
Es ist doch interessant, was manche Menschen dazu antreibt, sich eine Kamera zu schnappen und ein Video zu drehen, auf dem man einen völlig versifften Typen aus Offenbach mehrere Minuten reden lässt, mit einem sehr begrenzten Vokabular, welches sich auf “Bam, Bam,Bam Ba Ba Baaam, ficken” und dergleichen beschränkt.

Die Betrachtung des Videos geschieht aus freiem Willen. FSK 21. Viel Spaß :)

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Deichkind Melt! 2006 Remmidemmi

Erstellt von acidknoll am 26. November 2006

Ich sage nur: ‘Impulsive Menschen kennen keine Grenzen…’ – das war schon immer mein Motto

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Dschungelkind – Buchkritik

Erstellt von acidknoll am 26. November 2006

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Sabine Kuegler
Dschungelkind
ISBN 3426273616

Das Buch ist einfach hochinteressant : Sabine Kuegler erzählt die Geschichte ihrer Jugend, die sie bei den Fayu im Dschungel West-Papuas verbrachte. Zusammen mit ihren Eltern, die dort als Missionare und Sprachforscher arbeiteten, gelangte sie als 7-jähriges Kind dorthin. In ihrem Buch schildert Sabine Kuegler aus der “Innenansicht” eines heranwachsenden Jugendlichen ihr Zusammenwachsen mit diesem Volk der Fayu, die zur damaligen Zeit noch in steinzeitlicher Weise lebten, bis zu diesem Kontakt in nahezu völliger Isolation vom Rest der Welt.
Das Buch ist in einfacher Sprache geschrieben, erinnert an ein episodenhaftes Tagebuch, nicht politisch, nicht wissenschaftlich, aber nichts desto weniger interessant, referiert doch hier kein Ethnologe aus steriler wissenschaftlicher Distanz über eine steinzeitlich lebende Volksgruppe. Vielmehr entsteht ein sehr lebendiges Bild der anfangs heiklen Kontaktaufnahme mit dem Stamm über erste Annäherungen bis zur Bildung von tiefen Freundschaften. Dies alles aus der Sicht eines Kindes bzw. einer Jugendlichen, die offen ist für die Lebensumstände, die sie im Zusammenleben mit den Fayus erlebt, und die diese Lebensweise zunehmend positiv in sich aufnimmt, verinnerlicht und sich zu eigen macht. Doch trotz dieser, im Laufe ihres Heranwachsens zunehmenden Identifikationen mit den Fayus wächst – allein schon durch ihre abweichende Hautfarbe – parallel dazu ein Gefühl der Zugehörigkeit zum mitteleuropäischen Kulturkreis. Als Sabine Kuegler dann mit 17 den Dschungel verlässt und nach Mitteleuropa übersiedelt, bleibt dieser radikale Kultursprung nicht ohne Folgen : Sie entgeht nur haarscharf einer persönlichen Katastrophe.

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So schön kann der Herbst sein…

Erstellt von acidknoll am 28. November 2006

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Der Spruch zum Dienstag

Erstellt von acidknoll am 28. November 2006

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Glück ist wie ein Schmetterling. Will man es einfangen, so entwischt es einem immer wieder. Doch wenn du geduldig abwartest, lässt es sich vielleicht von selbst auf deiner Hand nieder.

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Filmkritik: James Bond – Casino Royale

Erstellt von acidknoll am 28. November 2006

James Bond 007 - Casino RoyalWas wurde nicht bereits im Vorfeld des 21. James-Bond-Abendteuer geschimpft, spekuliert und diskutiert. Noch nie wurde im Vorfeld die Auswahl so kritisiert: Daniel Craig sei kein 007, dazu sei er zu blond, zu wenig Gentleman und überhaupt passt das alles gar nicht. Allerdings dürfen alle Bedenken, soviel sei bereits in dieser Einleitung erwähnt, getrost vergessen werden.

Der auf einem Roman von Ian Fleming basierte erste Bondfilm seit Lizenz zum Töten, kehrt dahin zurück, wo alles angefangen hat. Der Doppel-Null-Agent (Daniel Craig), der durch zwei Auftragsmorde sich den 007-Status erworben hat, soll den mysteriösen Le Chiffre (Mads Mikkelsen) dingfest machen, der sich als Investmentbanker krimineller Organisationen und Terroristen hoch verschuldet hat und nun mit dem Rücken zur Wand steht. Als Le Chiffre in Montenegro ein millionenschweres Pokerspiel auf die Beine stellt, wird Bond vom MI6 zum Kartenspielen abkommandiert. Zur Seite steht ihm Vesper Lynd (Eva Green), die vom britischen Schatzamt dazu beauftragt wurde, das zur Verfügung gestellte Geld zu überwachen.

Die Hauptrolle mit dem weitgehend unbekannten Daniel Craig zu besetzen, stellte sich als vollkommen richtig heraus. Als James Bond ist Craig gleichermaßen coole Sau und Gentleman zugleich. Er weiß mit Waffen ebenso wie mit Frauen umzugehen und lässt dennoch einen menschlichen Kern durch die harte Schale der Abgeklärtheit blicken. Der Regisseur Martin Cambpell (GoldenEye) bewerkstelligte mit ihm als neuem Bond eine neue Trendwende. Der neue Bond ist nicht der glatte Typ, der sich nie den Anzug schmutzig macht, nein – er macht Fehler, rennt unelegant mit dem Kopf durch die Wand und kriegt im Laufe des Films nicht nur ein paar Kratzer ab, sondern ordentlich einen auf die Fresse. Im Gegensatz zu den Brosnan-Filmen sind die Actionszenen um einiges rauer, jedoch nicht übermäßig brutal oder gar blutrünstig.

Eine weitere Filmkritik im STERN.

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Borat

Erstellt von acidknoll am 28. November 2006

Borat Interessant ist die ganze Aufgeregtheit über diesen Film, was doch zeigt, wozu gute Satire imstande ist.
Dem britischen Komiker Sacha Baron Cohen, besser bekannt als Ali G, ist kein Auftritt zu grotesk. Vor laufender Kamera stürzt er sich auf vermeintlich aufrechte Amerikaner, die dem Pseudo-Reporter ihre wahren Fratzen zeigen: als fanatische Christen, Schwulenhasser, Rednecks, College-Chauvis und vermeintlich liberale Bildungsbürger. So entsteht ein unfassbar absurdes Panoptikum – rasend lustig und schmerzlich authentisch zugleich. Der groteske Mix aus Komödie und Dokumentation ist politisch herrlich unkorrekt und bricht in punkto Witzdichte und Einfallsreichtum sämtliche Rekorde.

Eine gute Borat-Kritik ist übrigens die von Diedrich Diederichsen in ‘Die Zeit‘. Hier ein Auszug:

„Das geht über die psychologische Binse hinaus, dass die Stigmatisierung genau das betrifft, was der Stigmatisierende von sich selbst abspalten will. Und es übertrifft einen nur aufklärerisch interpretierbaren Humor durch Hingabe an die reine Energie erhabenen Slapsticks. Erst von dessen metaphysischer Höhe aus ist ein derart entspannter Blick auf eine Menschheit möglich, die sich gerade in der Idee von der Großartigkeit der kulturellen Differenz dauerhaft einzurichten scheint.“

Die offizielle Borat Filmseite mit Trailer. Hier gibt es einen interessanten Artikel im Spiegel.

Originaltitel: Borat: Cultural Learnings of America for Make Benefit Glorious Nation of Kazakhstan, GB 2006
Regie: Larry Charles
Darsteller: Sacha Baron Cohen, Ken Davitian, Pamela Anderson

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Datenleck beim StudiVZ?

Erstellt von acidknoll am 30. November 2006

Die Social-Networking-Site und Studentenplattform StudiVZ wurde erneut vom Netz genommen, um einen Angriff abzuwehren. Weitere Infos unter Heise-Online und den folgenden Links.

Ene mene meck, die Seite die ist weg!
Mit ein bisschen Glück kommt sie bald zurück!

Ernsthaft Leute, wir hauen rein -auch ohne Kaffee- und sind bald wieder da!

Sorry, es dauert doch noch etwas länger.
Wir arbeiten mit Hochdruck und sind voraussichtlich Freitagnacht wieder online.

Kaum zu glauben, was das für eine Frickelbude ist. Das ist seit langem das unprofessionellste Unternehmen was ich kenne. Ein Fehler nach dem anderen und nun eine sagenhafte Belohnung von 128 € pro Lücke. Die wissen wohl nicht, was solche Informationen Wert sind und wie aufwändig Lückensuche sein kann. Liebes StudiVZ wacht auf ihr könnt keine Studententaschengelder für das Finden von Sicherheitslücken zahlen. Ihr seit euch wohl so sicher, dass eure Community noch so viele Fehler hat, dass selbst solch ein Witzbetrag sich zu einer größeren Summe addieren könnte.

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